Passende Anforderungen für Untersuchungen auf Drogen & Medikamente

Labor- und Fachinformationen
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Untersuchungen auf Drogen / missbräuchlich angewendete Medikamente können in jeder Arztpraxis notwendig sein wie auch im stationären Kontext. Im ambulanten Bereich geht es oft nur um den Ausschluss eines relevanten Beikonsums nach arbeitsrechtlichem Standard. Nur selten ist eine forensische, spezialisierte Drogenanalytik notwendig.

Um die für den jeweiligen Zweck richtige, kosteneffiziente und schnellstmögliche Analytik zu erreichen, haben wir für Sie relevante Anforderungskonstellationen kompakt zusammengestellt.

  • Drogenscreening
    immonulogischer Streifentest im Urin, wird bei allen allgemein gehaltenen Anforderungen wie „Drogentest“ usw. durchgeführt, auffällige Proben werden 14 Tage aufbewahrt
  • erweitertes Drogenscreening
    Massenspektrometrie (LC-MS/MS) aus Urin, initial oder als Bestätigung eines positiven Streifentests, gerichtlich verwertbar, muss explizit angefordert werden
  • Drogenscreening mit Bestätigung
    bei auffälligem Streifentest (siehe Drogenscreening) erfolgt eine sofortige Bestätigung mit Massenspektrometrie (siehe erweitertes Drogenscreening)
  • Suche nach Substanzklasse
    der gezielte Nachweis/Ausschluss einer Substanzklasse (z.B. Cannabinoide, Opiate, Kokain, Methamphetamine, etc.) mittels Massenspektrometrie

Mehr Details dazu finden Sie in der angehängten PDF-Datei auf Seite 2.

Diese Handhabung werden wir konsequent umsetzen, um die für den jeweiligen Zweck günstigste und schnellstmögliche Analyse zu erreichen. Auch das richtige Material spielt eine Rolle. Daher möchten wir nochmals gezielt darauf hinweisen, dass Venenblut NICHT das bevorzugte Untersuchungsmaterial für die Drogenanalytik ist.

Im Vergleich dazu ist die Bestimmung im Urin vorteilhafter. Im Blut sind Drogen oft nur für wenige Stunden nachweisbar, im Urin für Tage (Wochen). Zudem sind störende Interaktionen durch die Matrix Urin seltener als im venösen Blut.